Mit zwei kleinen Kindern ist Hiddensee ein schöner Ort zum Steinesammeln - dieses Mal mit Ordovizium- und Silur-Fossilien.
Sonntag, 8. Mai 2016
2003
Betti war wider schwanger. Im Mai war Urlaub auf Hiddensee angesagt, wo Wanda Weinbergschnecken auflas, während ich Tiere aus dem Kambrium und dem Ordovizium auflas, im Juli pflückte sie Butterblumen in Augzin in Mecklenburg, während ich ein paar Fossilien aus dem Kambrium, Ordovizium und Devon pflückte.
Im September kam schließlich Wieland zur Welt. Weitere Fossilien sammelten sich nur noch durch Arbeitseinsätze an.
Im September kam schließlich Wieland zur Welt. Weitere Fossilien sammelten sich nur noch durch Arbeitseinsätze an.
2002
Mit dem Laufen ging es bei Wanda schon recht gut. Sie konnte mit mir zusammen schon erste Kreide-Fossilien auf Menorca am Strand klopfen. Dabei ernährte sie sich hauptächlich von frischer Luft und Cocktail-Kirschen. Auf Rügen sammelten wir die nächsten Fossilien - Muscheln aus dem Kambrium, Brachiopoden, Seelilien und eine Koralle aus dem Silur. In Stuttgart besuchte ich die junge Familie meines Bruders und fand in der Nähe der Wohnung ein paar Jura-Fossilien (hauptsächlich Muscheln aus dem Lias).
2001
Die Freizeit wurde selbstverständlich sehr Kleinkind-gerecht gestaltet. Im Frühjahr lagen wir im türkischen Bodrum in der Sonne und Wanda erlernte das Laufen. Die wenigen Funde sind vermutlich aus dem Tertiär. Das Gestein auf der rechten Seite zeigt eine Koralle, die an vulkanischem Gestein klebt (ursprünglich heißes Magma). Im Sommer nutzten wir die Strände in der Nähe unserer Wohnung - so unter anderem den Gorinsee (Jura-Korallen und Paläozän-Koralle + -Schwamm).
2000
Mit der hochschwangeren Betti genoss ich den Februar auf Grand Canaria. Dabei zeigte sich, dass nicht nur Vulkanite zu finden waren, mit viel Glück konnten auch Fossilien aus dem Tertiär geborgen werden.
Am 29. Mai kam schließlich Wanda zur Welt. Nun hatte ich wichtigere Aufgaben, als Fossilien bergen. Zumindest hatte ich das Glück, durch einen Auftrag in Tongrube Bad Freienwalde (Rupelton aus dem Oligozän) fündig zu werden.

Am 29. Mai kam schließlich Wanda zur Welt. Nun hatte ich wichtigere Aufgaben, als Fossilien bergen. Zumindest hatte ich das Glück, durch einen Auftrag in Tongrube Bad Freienwalde (Rupelton aus dem Oligozän) fündig zu werden.
1999
Zum Jahreswechsel besuchte ich erneut die Permpflanzen-Fundstelle im thüringichen Manebach - mit Erfolg. Betti wurde schwanger, so dass der Herbsturlaub auf Bornholm im September nicht ganz ohne Probleme verlief. Einige Touren musste ich allein unternehmen. Dabei fand ich eine interessante Steilküste mit Fossilien aus dem Ordovizium und Silur.
1998
Zu Ostern gab es eine kliene Terebratel aus Feldberg. Der Mai war geprägt von Ausflügen nach Hoppenstedt und Quedlinburg (Harzvorland). Aus Hoppenstedt konnte ich diverse Ammoniten, Seeigel, Muscheln und eine Brachiopode aus der Kreide bergen. Quedlinburg stand im Zeichen von Pflanzenfossilien aus der Unteren Kreide (Buchen und Platanen). Bei einem späteren Besuch in Quedlinburg (2005) konnte ich die Pflanzensammlung noch durch Magnolien und Moos erweitern, außerdem fanden sich Erdgallen von Erdwespen der Kreidezeit an.
Im September konnte ich zusammen mit Betti die Toscana bei Siena genießen und ein paar Schnecken, Grabfüßer (Rigatoni) und Korallen vom Feld auflesen.
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